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Datenschützer “kündigen” Safe Harbor Abkommen

Posted by KAB in Datenschutz on 25. Juli 2013 with 1 Comment

Im Rahmen des PRISM Vorfalls haben die obersten Datenschützer der Länder und des Bundes auf Grundlage des “Safe Harbor” Abkommens es abgelehnt weitere Genehmigungen zu erteilen. Das “Safe Harbor” Abkommen mit den USA ermöglichte es bisher die Speicherung von personenbezogenen Daten (z.B. Kundendaten aus einem Onlineshop) in einem Drittland außerhalb der EU mit ähnlichem Datenschutzstandard wie innerhalb der EU. Dieses ist anscheinend im Fall der USA nicht mehr sichergestellt.

Dabei geht es besonders um die Nutzung namentlich nicht genannter Clouddienste im Zusammenhang mit PRISM. Den Unternehmen nach zu urteilen, die innerhalb des PRISM Vorgangs aufgefallen sind, betrifft das vornehmlich: Google Apps und Microsoft Office 365 mit allen damit verbundenen Diensten. Also Mail (GMail, Outlook), Speicher (Google Drive, MS Skydrive) und alle weiteren Dienste in den personenbezogen Daten gespeichert werden. Die Daten die Sie bei diesen Diensten einlagern werden hauptsächlich in den USA gespeichert, bzw. unterliegen amerikanischer Gesetzgebung, die für alle amerikanischen Datencenter außerhalb der USA bindend ist.

Im Falle eines Falles (“Datenverlust” oder gehackte Accounts) können also für das ungenehmigte Speichern von personenbezogenen Daten bei diesen Diensten unangenehme Konsequenzen für das Unternehmen entstehen. Das Bundesdatenschutzgesetz sieht dabei Ordnungstrafen bis zu 300.000€ vor, davon unberührt sind natürlich zivilrechtliche Schadensersatzansprüche.

Wenn Sie weitere Details benötigen zu diesem Thema, wie Sie sich strategisch aufstellen können und sicher gehen können, dass Ihre Daten Ihnen auch wirklich gehören und wissen WO sie sind, rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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